BRANDSCHUTZ-, EX-ZONEN-, FEUERWEHR-, FLUCHT- UND RETTUNGSPLÄNE

… steht in unserem Büro für die sachkundige und sachverständige Erstellung und Prüfung von Gefahrenabwehrplänen aller Art.

Brandschutzpläne als Visualisierung des Brandschutzkonzepts oder -nachweises können von den Baugenehmigungsbehörden als zusätzliche Bauvorlagen gefordert werden.

Ex-Zonen-Pläne (Ex-Zonenpläne) werden gem.

  • BetrSichV
  • EX-RL oder / und
  • DGUV Vorschrift 22 (Abwasserpläne)

notwendig.

Feuerwehrpläne (falsch: Feuerwehr-Einsatzpläne) können auf Grund (Beispiel: NRW):

  • der §§ 29 ff. BHKG
  • des Punktes 5.12.2 IndBauR, Geschossfläche mehr als 2.000 m²
  • des § 10  12. BImSchV (Störfall-Verordnung)
  • der §§ 42 (Versammlungsstätten), 56 (Beherbergungsstätten), 83 (Verkaufsstätten) und 113 (Hochhäuser) SBauVO NRW
  • des § 34 StrlSchV
  • des Brandschutzkonzept i. V. mit § 9 Abs. 2 Nr. 15 BauPrüfVO
  • des § 50 BauO 2018 NRW oder / und
  • des Punkt 11 SchulBauR (außer Kraft)

gefordert werden.

Je nach Bundesland resp. örtlicher Feuerwehr sind die Regelungen dazu unterschiedlich.

Einige Aufschaltbedingungen zu Brandmeldeanlagen der örtlichen Feuerwehren beinhalten auch eine Verpflichtung zur Aufstellung dieser Pläne.

Für Feuerwehrpläne besteht nach Norm eine 2-jährige Prüfpflicht durch eine sachkundige Person.

Flucht- und Rettungspläne sind für „alle“ Arbeitsstätten verbindlich zu erstellen wenn der Unternehmer min. einen Mitarbeiter beschäftigt.

Sie können zudem (Beispiel: NRW):

  • gem. ASR A2.3
  • gem. § 10  12. BImSchV (Störfall-Verordnung)
  • gem. der §§ 32 (Versammlungsstätten), 56 (Beherbergungsstätten) und 113 (Hochhäuser) SBauVO NRW oder / und
  • gem. § 20 BauPrüfVO

notwendig sein.

Flucht- und Rettungspläne als Bauvorlagen (z. B. Bestuhlungs- und Rettungswegepläne für Versammlungsstätten) müssen durch eine bauvorlageberechtigte Person erstellt und durch ein Baugenehmigungsverfahren eingebracht werden, hilfsweise ist eine Übereinstimmungserklärung möglich.

Sicherheitsinformationen und Gefahren-Übersichtspläne werden nach

  • DIN ISO 20712-3

für Gefahrenbereiche im Zusammenhang mit Wasser (Strände / Bereiche mit Tsunami-Gefährdungszonen / Erdbeben-Zonen) gefordert.

In zivilrechtlichen Vereinbarungen wie QM-Systeme oder Versicherungsbedingungen können z. B. Flucht- und Rettungspläne auch gefordert werden, dies z. B. bei Krankenhäusern nach Pkt. 9.4 VdS-Richtlinie 2226. Brandschutzpläne / Feuerwehrpläne werden dort ebenso nach Pkt. 9.3 VdS-Richtlinie 2226 gefordert.

Unsere Leistungen:

  • Feuerwehrpläne nach DIN 14095 (Umgebungspläne, Übersichtspläne, Geschosspläne, Detailpläne, Abwasserpläne)
  • Bestuhlungs- und Rettungswegepläne (Versammlungsstätten)
  • Brandschutzpläne nach VDI-Richtlinie 3819-4
  • Ex-Zonen-Pläne (Ex-Zonenplan)
  • Flucht- und Rettungspläne für die Bauphase
  • Flucht- und Rettungspläne gem. ASR A2.3 (DIN ISO 23601)
  • Flucht- und Rettungswegepläne
  • Rettungswegepläne
  • Sicherheitsinformationen und Gefahren-Übersichtspläne nach DIN 20712-3
  • Zimmerpläne (Rettungswegepläne) für Hotels (Beherbergungsstätten)
  • sachkundige und sachverständige Prüfungen von Feuerwehrplänen
  • u. v. m.

Vergütung:

HOAI vom 04.11.1971 (BGBl. I S. 1745, 1749), zuletzt geändert am 10.07.2013 (BGBl. I S. 2276) i. V. m.
AHO-Schriftenreihe Heft 17, Leistungsbild und Honorierung Leistungen für Brandschutz, 3. vollständig überarbeitete Auflage, Juni 2015
Nebenkosten und Stundensätze siehe unsere aktuelle Preisliste.